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Eine halbe Stunde vor Spielbeginn war in der alt ehrwürdigen Großsporthalle in Gustorf kein einziger Sitzplatz mehr zu bekommen und das, obwohl man vor der Tribüne bereits eine zusätzliche Bankreihe sowie rechts und links hinter den Körben Stühle in Zweierreihen aufgestellt hatte. Der Hallensprecher forderte die Fans auf, enger zusammen zu rücken und der Hausmeister gab die Empore auf der Gegenseite ebenfalls für Zuschauer frei. Etwas ähnliches hatte es im Elephants Dome seit 15 Jahren nicht mehr gegeben und als die beiden Unparteiischen um 19.30 Uhr die Begegegnung anpfiffen war die Halle so voll wie niemals zuvor. Der perfekte Rahmen für das Aufeinandertreffen der beiden besten Teams der Regionalliga war somit geschaffen.
12 4 volle Halle 
Die Gäste kamen mit einem Dreier von Andrej König perfekt aus den Startlöchern, doch als Malcolm Delpeche in der dritten Minute mit einem krachenden Dunking erstmalig die Führung erzielte, schien die Halle förmlich zu explodieren. Es entwickelt sich ein unglaublich intensives Basketballspiel, bei dem die WWU Baskets meist die Nase einen Tick vorne haben, aber die Hausherren bleiben stets dran und nur mit drei glücklichen Freiwürfen zum Ende des Viertels kann sich Münster die 24:25 Führung sichern.
Malcolm kraftvoll MuensterWEB


Auch im zweiten Spielabschnitt scheint die Taktik der Dickhäuter aufzugehen, denn die gefährlichen Dreierschützen Andrej und Jan König sowie Stefan Weß hat man weitgehend unter Kontrolle. Doch dafür bietet ein anderer Akteur ganz großes Kino: Pointguard Bryce Leavitt. Im Zeitraum von 5 Minuten ist er im zweiten Viertel der einzige Akteur, der auf Seiten Münsters zum Korberfolg kommt, aber das macht der US Import auf extrem beeindruckende Weise. Clever erkennt der eigentliche Pass–first-Guard, dass seine Mitspieler gut abgeschirmt sind und entscheidet daher, selbst zu punkten, was ihm mit 12 Zählern in Folge auch perfekt gelingt. Im gleichen Zeitraum punkten bei den Schlossstädtern 5 Akteure und daher bleibt die Begegnung über die komplette Distanz spannend und ausgeglichen. Mit der Sirene gelingt Leavitt allerdings ein toller Dreier und Münster geht mit einer knappen Führung (47:50) in die Pause.
Gerrell Facebook
Die Kabinenansprache der Elephants dauert diesmal außergewöhnlich lange, denn das Trainerduo analysiert die erste Halbzeit mit dem Team gründlich und betont, dass man sich von den 21 Leavitt Zählern nicht verrückt machen solle, denn das sei ja Teil des besprochenen Game Plans gewesen.
In Münster hatte Leavitt auch 23 Punkte erzielt, aber das Duo König-Weß hatte 42 Punkte verbuchen können und diese beiden hatte man mit 5 bzw. 7 Zählern relativ gut im Griff. Gegen Leavitt als Team einen Tick besser verteidigen, die beiden Scharfschützen nicht heiß laufen lassen und auf den großen Positionen bloß nicht in Foultrouble geraten, denn schließlich fehlte mit Starting 5 Center Lennard Jördell ein ganz wichtiger Baustein in der üblichen Big Man Rotation. Malcolm Delpeche war bereits jetzt mit 3 Fouls belastet und daher musste der Defense Spezialist nun auch erst einmal auf der Bank Platz nehmen.

Zurück auf dem Feld erwischte Münster erneut den besseren Start, um nicht zu sagen, man überrollte Grevenbroich nahezu mit noch einmal gesteigerter Intensität. Auszeit Elephants beim Stande von 49:59 und mahnende Worte, doch genauso bedingungslos zu verteidigen wie in der ersten Halbzeit. Ein Dreier von Gerrell Martin schien Besserung anzudeuten, doch als die Anzeigetafel 4 Minuten später sogar eine 11 Punkte Führung (54:65) anzeigte sprang Co-Trainer Simon Bennett wütend auf um erneut Auszeit zu beantragen. „Wir müssen was ändern“ lauteten seine eindringlichen Worte, doch Coach Hartmut Oehmen widersprach der Idee Auszeit und schickte den Kapitän dafür als Spieler aufs Feld, um dem heute mit Licht und Schatten agierenden Farid Sadek eine Verschnaufpause zu gönnen. Der Routinier fügt sich mit einem Pass auf Marko Boksic, der aus der Distanz trifft, sofort gut ein und die beiden nächsten Dreier trifft Simon dann mal eben selbst. Innerhalb von 90 Sekunden war man wieder im Spiel (63:65) und nun hieß es Auszeit Münster. Das Viertel endet schließlich mit 65:66 und die Fans beider Lager feiern sich und ihre Teams, die sich ein unglaublich intensives, aber extrem faires Basketballspiel liefern.
Marko vor Voller Halle Muenster
Das letzte Viertel musste also die Entscheidung bringen und besagter Game Plan der Elephants war im dritten Spielabschnitt nun wirklich perfekt aufgegangen, denn das Trio Leavitt, Weß, König hatte zusammen gerade mal 2 Punkte erzielen können. Allerdings merkte man den Jungs die enorme Belastung des intensiven Spiels inzwischen auch an. Während bei Grevenbroich bereits fünf Akteure über 20 Minuten Spielzeit auf dem Buckel hatten, waren es bei Münster aufgrund der tieferen Bank mit Leavitt und Weß gerade mal zwei und nun sollte sich das Fehlen von Lennard Jördell schmerzhaft bemerkbar machen.
Zwar konnte Gerrell Martin mit einem sehenswerten Dreier nach dem Wiederanpfiff das 68:66 erzielen, doch sollte dies leider die letzte Führung unseres Teams an diesem Abend gewesen sein. Coach Kappenstein schickte mit Hänig und Padberg nun zwei große Akteure ins Rennen, die sich in der ersten Halbzeit weitgehend hatten schonen dürfen und so standen die Delpeche Zwillinge und der ohnehin körperlich deutlich unterlegene Basti Becker zwei relativ frischen Kontrahenten gegenüber. Es sollte Münsters Kai Hänig sein, der letztendlich zum Matchwinner seiner Farben werden sollte, denn der Center setzte seinen Körper im Schlussabschnitt perfekt ein und traf als nicht gerade sicherer Freiwurfschütze auch von der Linie hochprozentig. Die Twins waren sichtlich platt und Lenny wurde nun schmerzhaft vermisst. Der Vorsprung der Gäste wuchs und die Hausherren versuchten nun notgedrungen ihr Glück des Öfteren aus der Distanz, doch die Würfe verfehlten leider ihr Ziel. Am Ende lautete das Ergebnis aufgrund dieser Umstände etwas zu hoch daher 77:90, doch unterm Strich geht der Sieg von Münster absolut in Ordnung.
Coach Hartmut Oehmen fasste das Spiel gleich nach Coach Kappes Muenster dem Schlusspfiff folgendermaßen zusammen: „Es ist etwas komisch, das bei einer Niederlage zu sagen, aber im Grunde ist unser Game Plan perfekt aufgegangen. Nach der Pause hat das Trio Leavitt, König, Weß gerade mal noch 8 Punkte erzielen können, aber Münster ist im Gegensatz zu uns halt extrem tief besetzt und den Ausfall von Lenny konnten wir im Schlussviertel einfach nicht mehr kompensieren. Mit ihm wäre das bestimmt eine ganz enge Kiste geworden, aber so ist das nun mal im Sport. Mit 1300 Zuschauern haben wir heute in Grevenbroich einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt und die Fans beider Lager haben eine fantastische Stimmung verbreitet. Obwohl es um extrem viel ging, blieb es auf dem Feld und den Rängen jederzeit super fair. Zwei gegnerische Fanblöcke ohne Polizei und Ordner friedlich nebeneinander – daran sollte sich der Fußball mal ein Beispiel nehmen. Wir gratulieren Münster zum Sieg und damit wohl auch zum Aufstieg in die Pro B.“
Verabschiedung Muenster












Wenn am Samstag um 19.30 Uhr der Anpfiff im Spiel des Jahres zwischen Grevenbroich und Münster ertönt, gehen die Elephants zwar als Tabellenführer, aber auch mit dem so ziemlich letzten Aufgebot in die Begegnung gegen den personell so unglaublich tief besetzten Verfolger.
Starting 5 Center Lennard Jördell hat sich über Karneval beim Skifahren das Schultereckgelenk gebrochen. Für ihn ist die Saison damit gelaufen und Kapitän Simon Bennett ist bis einschließlich Freitag aufgrund eines grippalen Infektes krank geschrieben und daher natürlich auch nicht in der Lage gewesen zu trainieren.
Zu allem überfluss war die Halle am Mittwoch Abend dann auch noch eisig kalt, so dass die verbliebenen 9 Akteure in Sweatshirts oder Kapuzenjacken trainieren mussten.
Optimale Bedingungen sehen anders aus.
Dennoch will das Team nicht schon vor dem Spiel die Flinte ins Korn werfen. Auf einer gemeinsamen Sitzung diskutierte man in der zumindest einige Grad wärmeren Kabine die aufgrund von Lennys Ausfall nun komplett geänderte Taktik und man hofft selbstverständlich auch auf die lautstarke Unterstützung der Grevenbroicher Basketball Fans.
Münster hat im Vorverkauf bereits 150 Tickets erworben und nun stehen die sportbegeisterten Menschen in der Schlossstadt in der Pflicht, am Samstag Abend im Elephants Dome dagegen zu halten.
Der Vorstand weiß um die schwierige Lage bei dieser eigentlich doch so perfekten Ausgangssituation, denn bei einem Sieg mit 6 Punkten Differenz könnten sich die Dickhäuter in den verbleibenden vier Spielen sogar noch zwei Niederlagen leisten und blieben dennoch vor den Verfolgern aus Münster.
Der Aufstieg in die 2. Liga war lange nicht so nah.
Und weil natürlich auch die Herren des Vorstands wissen, wie wichtig der sechste Mann auf der Tribüne bei so einem Endspiel sein kann, gäbe es bei besagtem 6 Punkte Sieg nach dem Spiel Freibier für die EleFans.

Ab 19.30 Uhr muss am Samstag also der Dome brennen und später ölt man dann gemeinsamdie geschundenen Stimmbänder mit einem gekühlten Bolten.

Gerrell gespannt Koenig WWU

 

 

 

 

 

Die Berichterstattung von Ibbenbüren vor dem Spiel hätte emotionaler nicht sein können. Nach den Löwen (Herten) seien nun die Elefanten an der Reihe, die Hölle Ost muss brennen und wir sind bereit für die Elephanten-Jagd hießen die Überschriften auf Facebook bzw, Homepage und die PR zeigte nach 11 Siegen in Folge natürlich Wirkung. Die Halle platze bereits 15 Minuten vor Spielbeginn aus allen Nähten und bot eine fantastische Kulisse für das Aufeinandertreffen der beiden Regionalligateams mit den längsten Siegesserien.

Die Gäste kamen mit einem Boksic Dreier einen Ticken besser aus den Startlöchern und mussten diese Führung in den ersten 5 Minuten auch nicht mehr abgeben. Nach 5.17 Minuten gingen die Hausherren durch Albert Del Hoyo Perez allerdings erstmals in Führung und hielten diese bis unmittelbar vor Ende des ersten Viertels. Ein Dreier von Basti Becker, der für den früh mit 2 Fouls belasteten Marko Boksic ins Spiel gekommen war, ließ die Dickhäuter dann aber doch das erste Viertel knapp mit 22:23 gewinnen.

Das zweite Viertel gehörte dann aber komplett den Gastgebern, die schlichtweg mit einer besseren Einstellung zu Werke gingen, bedingungslos jedem Ball hinter hechteten und in den Zweikämpfen deutlich entschlossener wirkten. Die Halbzeitführung von 45:38 war daher absolut verdient und TVI Manager Diesel stichelte beim Warten auf die Statistikauswertung am Anschreibetisch siegessicher in Richtung unseres Coaches: „Na Hartmut, nicht viel los mit deinen Elefanten heute?!“ Die Antwort fiel aufgrund der nicht gerade überzeugenden Vorstellung im zweiten Viertel zerknirscht kurz aus: „Abwarten, ist erst Halbzeit.“
In der Kabine gab es vom Grevenbroicher Trainer Duo eine ungewohnt lautstarke und unmissverständliche Ansage: „Es kann nicht sein, dass eine Mannschaft, die um die goldene Ananas zwischen Platz 5 und 6 spielt intensiver zu Werke geht als ein Team, das die Tabellenführung verteidigen will !!!“

Entsprechend wach gerüttelt ging es zurück aufs Spielfeld, aber dort wartete nun natürlich eine Truppe, die mit 11 Siegen in Serie, einer starken ersten Halbzeit und 1100 Zuschauern im Rücken vor Selbstbewusstsein nur so strotzte und das merkte man jedem einzelnen Akteur auch an. Der starke Benjamin Fumey setzte mit einem Dreier zum 48:38 sofort ein Zeichen und die Halle stand sofort wieder lautstark hinter ihrem Team. Die Elephants mühten sich redlich, Coach Marcus Delpeche doch der TVI hatte insbesondere durch Del Hoyo Perez und Denzel Johnson stets eine Antwort parat. Mitte des Viertels dann aus dem Nichts ein Monster Dunk aus dem Stand von Marcus Delpeche, der gerade erst von der Bank gekommen war, über seinen Bewacher Simon Dolkemeyer zum 56:46. Dolkemeyer, der bis zu diesem Zeitpunkt unter den Körben gut dagegen gehalten hatte, ist in seiner Karriere wahrscheinlich noch nie so „gepostert“ worden und zeigte sich stark beeindruckt. Nach zwei Fouls innerhalb von nur 2 Sekunden musste der Power Forward entnervt auf der Bank Platz nehmen und sein Arbeitstag war für ihn damit beendet.
Wer nun aber glaubte, dass dieses kurzfristige Highlight für Grevenbroich die Wende zum Positiven bedeutet hätte, der sah sich gründlich getäuscht. Nur eine Minute später erhöht Ibbenbürens Spanier auf 60:46 und schraubt somit die Führung erstmals auf 14 Punkte hoch. Elephants Motor Farid Sadek wirkt sichtlich genervt. Ihm unterläuft ein unnötiger Ballverlust und nachdem er sich kurz darauf sein zweites Foul abholt, nimmt ihn der Coach kurzerhand vom Feld und bringt dafür Routinier Simon Bennett. Parallel gibt Gerrell Martin das Zeichen, nun auf Zonenverteidigung umzustellen und Marko Boksic trifft sofort aus der Distanz. Die Antwort des TVI per Dreier kommt aber schon im direkten Gegenzug und beim 65:51 nimmt Hartmut Oehmen mit Basti Becker für Marko Boksic auch den dritten Starting 5 Player vom Feld. Das Grevenbroicher Urgestein bedankt sich nach Zuspiel von Simon Bennett umgehend per Dreier zum 65:54 und als der Co-Trainer selbst zum 65:58 trifft, keimt bei den Erftstädtern erstmals wieder etwas wie Hoffnung auf. Diese bekommt mit der Sirene allerdings sofort wieder einen Dämpfe:r durch US Guard Johnson, der aus der Ecke den Abstand wieder auf 10 Zähler erhöht (68:58).

Nach dreieinhalb Minuten Pause kehrt Farid Sadek Farid Kampfschrei TVI Teil nun zurück ins Spiel und Gerrell Martin darf auf der Bank Platz nehmen, um neue Kräfte für die Endphase zu sammeln. Ein letztes Mal schwört sich die Mannschaft, die sich noch lange nicht aufgegeben hat, auf die Partie ein, doch die Hausherren halten nach wie vor stark dagegen. Erneut ist es Del Hoyo Perez, der mit seinem vierten Dreier (50%) das 71:60 markiert. Nach drei Minuten Verschnaufpause kommt nun Gerrell Martin wieder zurück und der aufopferungsvoll kämpfende Simon Bennett nimmt auf der Bank Platz. Unter den Körben haben sich die Delpeche Zwillinge nun die Vormachtstellung erarbeitet. Rebound Markus, langer Pass auf Bruder Malcolm, Dunking zum 71:64 und aufgrund eines Fouls in der Aktion gibt es tatsächlich den ersten !!! Freiwurf der zweiten Halbzeit für die Dickhäuter. Malcolm verwandelt sicher und darf ebenfalls neue Kräfte auf der Bank sammeln. Für ihn kommt Lennard Jördell. Die nächsten sechs Grevenbroicher Punkte erzielt dafür Bruder Marcus und beim Stande von 77:73 kommen dreieinhalb Minuten vor dem Ende die beiden Stammkräfte Marko Boksic und Malcolm Delpeche wieder ins Spiel zurück.
Die Fans, die sich den sicheren Sieg vor Augen schon kräftig gefeiert hatten, waren nun deutlich leiser geworden und auch ein getroffener Fumey Freiwurf vermochte die Massen nicht wieder aufzuwecken. Im Gegenzug konzentriert sich die TVI Verteidigung nun verstärkt auf den zurück ins Spiel gekommenen Scharfschützen Boksic, doch dadurch steht Malcolm Delpeche plötzlich ganz frei und der Center trifft frech aus der Distanz zum 78:76. Im Gegenzug sichert sich der jüngere der Zwillinge, der übrigens auch 4 Blocks auf seinem Konto verbuchen konnte, den Defensiv Rebound und Bruder Markus bringt mit einem Offensiv Tip In zum 78:78 die Halle zum Verstummen. Auszeit Ibbenbüren, den Hausherren steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, aber aufgeben wollen sie natürlich nicht. Grevenbroich wechselt für die letzten zweieinhalb Minuten zurück in die Manndeckung, um den Gegner mit einer neuen Situation zu konfrontieren und der zeigt sich durchaus verunsichert. Fumey springt der Ball vom Fuß ins Aus, doch die Unparteiischen entscheiden zum Entsetzen der aufgebrachten EleFans auf Einwurf Ibbenbüren. Gott sei Dank kann der TVI kein Kapital daraus schlagen, doch auch den Gästen ist nun die Anspannung anzumerken. Markus Delpeche läuft Bewacher Maikel Post einfach über den Haufen und es heißt zurecht Offense Foul. Am Selbstbewusstsein des athletischen Power Forwards kratzt das allerdings null und schon im nächsten Angriff erzielt Marcus das umjubelte 78:80. Bruder Malcolm verbucht im Gegenzug seinen 4ten !!! Block und sichert sich anschließend den Offensiv Rebound nach vergebenem Sadek Wurf. Pass auf Bruder Marcus und der trifft zum 78:82. 48 Sekunden vor dem Ende erneut Auszeit Ibbenbüren, doch mehr als ein Korb durch Fumey gelingt den Hausherren nicht mehr, weil der letzte, erzwungene Wurf von Zemhoute das Ziel deutlich verfehlt.
Die Elephants gewinnen 80:82 und die rund 30 mitgereisten Fans liegen sich gemeinsam mit dem Team in den Armen. Simon zieht TVI Teil Kapitän Simon Bennett, der mit seinem tollen Einsatz das Signal zur Aufholjagd gab, war überglücklich: „Das war ein echtes Regionalliga Highlight und ein Fest für alle Basketball Fans. Wir haben uns nie aufgegeben und uns auch durch die Schiedsrichter nicht entmutigen lassen. Den Wert von 20:3 Freiwürfen lasse ich mal unkommentiert, aber in 15 Jahren Senioren Basketball habe ich es noch nie gesehen, dass in einer Mannschaft nur ein einziger Spieler eines Teams (Malcolm Delpeche) Freiwürfe zugesprochen bekommt.“
Coach Hartmut Oehmen wollte zu den Unparteiischen nichts sagen und verwies lieber auf die statistischen Werte des Spiels, die fast alle zu Gunsten von Grevenbroich endeten: Wir haben uns trotz einer schwachen ersten Halbzeit, eines starken Gegners und einer beeindruckenden Kulisse nie aufgegeben. Unser 9:0 Run in der Schlussphase des Spiels hat die Hölle Ost regelrecht schockgefrostet und mein Freund Diesel weiß nun auch, dass ein Basketballspiel 40 Minuten dauert.“ sprachs mit einem Augenzwinkern und verschwand im Bus.




Samstag müssen unsere Jungs in Ibbenbüren antreten Malcolm Delpeche TVI und es sind noch Plätze im Bus frei !!!
Der Gegner hat zuletzt u.a. Herten, Düsseldorf, Münster, BG Hagen und Recklinghausen geschlagen, hat mit Denzel Johnson einen neuen US Import am Start und ist seit dem 4. November unbesiegt.
Wir brauchen eure Unterstützung in diesem schweren Auswärtsspiel und die gemeinsame Fahrt mit der Mannschaft kostet pro Person nur 10,- €.
Abfahrt ist am Samstag um 15.00 Uhr auf dem BBZ Parkplatz.
Ein Sieg in Ibbenbüren wäre die perfekte Ausgangsposition vor dem vorentscheidenden Match am 17. Februar gegen Münster.
Also kommt aus den Puschen und seid mit dabei ;-)
 
 
 

Über das Karneval-Wochenende ist die BBZ-Halle geschlossen und zwar von Freitag, 09.02. bis einschließlich Dienstag, 13.02.2018. Alle Trainingseinheiten (Jugend & Senioren) fallen Freitag, Montag und Dienstag aus.

Bitte beachten. Vielen Dank.

ACHTUNG: GEÄNDERTE TIPP-OFF ZEIT!!!
SPIELBEGINN: 18:00 UHR

EleNews 9 Bild

Als Christopher Ober kurz vor dem Abpfiff für die Elephants den 100sten Punkt markierte, flippten seine Kollegen Gerrell Martin sowie Marcus Delpeche auf der Bank fast aus und die Fans auf der Tribüne feierten ihre Mannschaft geradezu überschwänglich. Ein perfekter Schlusspunkt eines perfekten Basketballspiels.
Gerade mal 10 Minuten hatten die Gäste, die unter der Woche extra noch den 2 Meter großen Letten Janis Dumburs verpflichtet hatten und somit mit drei Imports antraten, den energisch agierenden Hausherren etwas entgegenzusetzen, denn nach 10 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein noch erträgliches 22:16 an. Doch im zweiten Viertel drehten die Dickhäuter, denen Coach Hartmut Oehmen beim ungefährdeten 79:41 in Lintfort trotz eines Sieges mit 38 Punkten Differenz einen Hang zur Trägheit vorgeworfen hatte, voll auf. Ein 17:0 Run schraubte das Ergebnis binnen weniger Minuten auf 39:16 hoch und es beim Stande von 50:20 in die Pause ging, war die Partie im Grunde bereits entschieden.

In der Halbzeit blühte daher schon jetzt der Flachs. Mit betont ernster Mine trat Co Trainer und Kapitän Simon Bennett vor die Mannschaft, die sich noch nicht einmal richtig hingesetzt hatte und eröffnete die Kabinenansprache mit den Worten: "I am mad!!! Gerrell, you made your 3s. Marko, you made your 3s. Max, you made your 3. But i missed mine. So if you don`t play 100% in the second half, i will sub in to make my 3s as well." Lachende Gesichter bei den Akteuren und das war sie dann auch schon, die Halbzeitbesprechung, denn nach gerade mal 90 Sekunden war die Truppe wieder zurück auf dem Feld.

Wer nun gedacht hatte, dass Dorsten mit intensivster Spielweise versuchen würde, das Steuer doch noch herumzureißen, der sah sich im weiteren Verauf des Spiels sichtlich getäuscht. Teamplay war auf Seiten der Gerrell Dunking Dorsten WEB Gäste nun gar nicht mehr zu erkennen und insbesondere die Imports versuchten mit brotlosen Einzelaktionen zumindest ihre persönliche Statistik zu verbessern. Doch auch diese Bemühungen waren nur von äußerst mäßigem Erfolg gekrönt, denn kein einziger BG Spieler konnte im Laufe des Abends zweistellig punkten. Nach 40 Minuten erreichte der addierte Effizienzwert aller 9 eingesetzten Dorstener Akteure noch nicht einmal den Wert, den unser Center Lennardt Jördell alleine für sich hatte verbuchen können - ein trauriger Offenbarungseid eines Teams, das im Abstiegskampf eigentlich mit einer anderen Einstellung zu Werke gehen sollte.
Die Elephants gaben trotz haushoher Führung jedoch weiterhin die geforderten 100% und auch Simon Bennett traf jetzt seine Dreier (3 von 4). Im Schlußviertel stand bei den Schlossstädtern die komplette zweite Fünf auf dem Feld und obwohl die Herren Sadek, Boksic und Martin bereits ihren wohl verdienten Feierabend eingeleutet hatten, gewann man den Schlussabschnitt souverän mit 28:9 und ließ dabei auch die Show nicht zu kurz kommen. Am Ende sprang ein Sieg mit 53 Punkten Differenz heraus, wobei Dorsten lediglich 47 Zähler hatte verbuchen können.

Da zeitgleich Verfolger Münster zu Hause gegen Ibbenbüren verloren hatte, hätte es für Grevenbroich eigentlich nicht besser laufen können, doch der Coach trat dennoch auf die Euphorie Bremse: "Das war heute natürlich schon eine deutliche Duftmarke, die wir da gesetzt haben und natürlich freut uns auch Niederlage von Münster. Dennoch hat sich für uns nicht viel geändert, denn wir müssen immer noch gegen Münster gewinnen, um an der Tabellenspitze zu verbleiben. Daher werden wir bestimmt nicht den Fehler machen, nun überheblich zu werden, denn auch wir haben noch einige schwere Spiele vor der Brust."

Farid passt streifen DorstenNach nur 26 Minuten durfte Farid bereits entspannt auf der Bank Platz nehmen