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Am kommenden Samstag wird um 19.30 Uhr in Gustorf die Begegnung gegen ART Düsseldorf angepfiffen. Das sind knapp 48 Stunden nach Beendigung des Abschlusstrainings am Donnerstag Abend. Ob diese Zeitspanne lang genug ist, um die heftig angeschlagenen Marko Boksic und Terrence Williams wieder einsatzbereit zu bekommen ist äußerst fraglich.
Der junge Kroate war in Herford auf dem Weg zum Korb übel zu Boden gestreckt worden. Die dabei erlittene Platzwunde über dem Auge macht keine Probleme mehr, aber die Prellung an der Hüfte schmerzte bislang so sehr, dass am Mittwoch noch nicht an eine aktive Trainingsteilnahme zu denken war. Noch eine ganze Ecke schlimmer hat es Terrence Williams erwischt, denn der US Forward laboriert noch immer an einem Muskelfaserriss in der Wade und da ist nun mal ruhig halten die einzige Möglichkeit auf schnelle Genesung. Beide Akteure nahmen jedoch am umfangreichen Wurftraining teil, so wass sie zumindest in dieser Hinsicht kaum Trainingsrückstand verbuchen mussten.
Coach Hartmut Oehmen sieht die Situation dennoch sehr kritisch: "Markos Schmerzen in der Hüfte nehmen von Tag zu Tag ab und ich denke, dass er Samstag auf die Zähne beißen wird, um gegen Düsseldorf auf dem Feld zu stehen. Bei Terrence stecken wir momentan allerdings in einer echten Zwickmühle, denn niemand kann garantieren, dass der verletzte Muskel bis Samstag komplett verheilt ist und bei extremer Belastung nicht doch wieder Probleme macht. Schonen wir Terrence gegen ART, so könnte sein Fehlen eventuell spielentscheidend sein. Bauen wir auf seine Unterstützung und die alte Verletzung bricht wieder auf, fällt er für mehrere Wochen aus und fehlt uns somit definitiv auch am Mittwoch im Pokal Viertelfinale gegen Schalke. Wir werden den Muskel am Samstag daher im Warm Up langsam versuchen zu belasten und nur wenn Terrence absolut beschwerdefrei ist, wird er auch nach dem Anpfiff auf dem Feld stehen. Zwickt es aber noch in der Wade, hoffen wir, dass er zumindest am Mittwoch wieder richtig mitmischen kann."

Wie wichtig das Mitwirken des neben Dainius Zvinklys besten Scorers der Elephants jedoch sein dürfte verdeutlicht ein Blick auf den Kader des Gegners. Mit zwei Litauern, einem Kroaten und einem Amerikaner stehen dort gleich vier Import-Spieler neben Ex-Elephant Raed Mostafa in der Starting Five und auf der Bank wartet Dohmen-Schermeng-Zimmermann warte zudem noch ein Trio ehemaliger Dickhäuter, die besonders motiviert sein dürften, an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte anzutreten.

Besonders motiviert schien in dieser Woche aber auch  Marvin Kruchen. Der 2,10 Meter Mann trainierte ausgezeichnet und machte seinem Center Kollegen Lennard Jördell in allen drei Übungseinheiten das Leben nicht gerade leicht. Der Coach registrierte das hoch erfreut: "Vielleicht hat Marvins verschärfter Einsatz die Jungs ja noch einmal zusätzlich wachgerüttelt, damit jedem bewusst ist, dass er bis an seine Grenze gehen muss, um die Verletzung von Marko und Terrence als Team zu kompensieren."
Die Zuschauer können sich also auf einen heißen Tanz gefasst machen und wer so richtig Bock auf Basketball hat, für den halten die Elephants noch ein ganz besonderes Schnäppchen bereit:
Jeder, der am Samstag im Dome eine Busfahrkarte für die Begegnung am kommenden Samstag beim Tabellenführer Münster erwirbt (15,- €), hat am Mittwoch Abend um 20.00 Uhr beim Pokal-Kracher gegen Schalke freien Eintritt.

 

"Gibt's doch gar nicht" hieß 1997 der Riesenhit des deutschen Rappers Der Wolf. Schon damals muss der Dortmunder irgendwie die NEW' Elephants im Sinn gehabt haben, denn was die Regionalliga-Basketballer aus Grevenbroich in dieser Saison erleben, geht wirklich auf keine Kuhhaut. Die Hoffnung, mit 2015 ein Jahr der Pleiten, Pech und Pannen hinter sich zu lassen und unbelastet in 2016 zu starten, ist schon wieder dahin: Gleich das erste Spiel ging in der Verlängerung mit 88:91 (77:77/36:38) verloren - zusätzlich zur Niederlage beim personell verstärkten Tabellenvorletzten BBG Herford kamen zwei neue Verletzungen, die selbst den stets optimistischen Trainer Hartmut Oehmen die Laune verhagelten: "Jetzt geht das schon wieder los. Unfassbar. Wir haben echt die Megaseuche."

Der erste Nackenschlag traf die Gäste schon vor dem Anpfiff. US-Profi Terrence Williams, der mit gerissener Strecksehne im linken Daumen erst kurz vor Weihnachten die schützende Schiene abgelegt hatte, winkte nach einem kurzen Lauftest ab: Muskelfaserriss in der Wade. "Und wir können nicht riskieren, dass er uns länger ausfällt", sagte Oehmen. Zu Beginn des Schlussviertels erwischte es auch Marko Boksic: Der Bosnier wurde auf dem Weg zum Korb übel abgeräumt und erlitt bei seinem Sturz aufs Parkett nicht nur eine stark blutende Platzwunde an der Augenbraue, sondern auch eine schmerzhafte Hüftprellung. Oehmen: "So was nagt an der Psyche, ist doch ganz klar."

Trotzdem lagen die Gäste insgesamt 27 Minuten in Führung und hielten beim 76:70 drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit noch alle Trümpfe in der Hand. Zum Verhängnis wurde ihnen letztlich die indiskutabel schwache Freiwurfausbeute. Während die Elephants in den letzten vier Minuten von der Linie nur drei ihrer sechs Würfe in den Korb setzten (insgesamt 56,2 Prozent, 18/32), zog Herfords US-Import Keisten Jones zweimal erfolgreich von jenseits der Drei-Punkte-Linie ab.  Obwohl ihnen beim 77:77 noch satte 20 Sekunden für den letzten Angriff blieben, brachten die Gäste keinen Wurf mehr zustande. "Dass wir da keinen Schuss mehr hinbekommen, ist schon traurig", haderte Oehmen.
Auch in der Verlängerung stellten sich die so erfahrenen Schlossstädter nicht sonderlich geschickt an. Mit noch 29 Sekunden auf der Spieluhr hatten sie bei einem Rückstand von 86:89 erneut Ballbesitz. Doch beim Einwurf von Nick Larsen verpasste ausgerechnet der ehemalige Herforder Dainius Zvinklys seinen Einsatz und löste damit den von Oehmen in der vorangegangenen Auszeit angesagten Spielzug auf. Anstatt den an der Dreier-Linie lauernden Scharfschützen Simon Bennett zu bedienen, musste der in Zeitnot geratene Larsen das Leder auf Zvinklys passen. Der markierte statt des angepeilten 89:89 per Zweier nur das 88:89 und zwang die Elephants damit zu foulen. Die fälligen Freiwürfe verwandelte der Abstiegskandidat, der sich rechtzeitig zur Partie die Dienste des 2,08 Meter großen Centers Pranas Skurdauskas vom litauischen Zweitligisten Delikatesas Joniskis gesichert hatte.

Grevenbroich stellte in Zvinklys (25 Punkte) zwar den Topscorer der Partie, die Gastgeber, für die der Spanier Guillermo de la Puente (21) am häufigsten traf, gefielen dagegen mit einer Dreiquote von 47,6 Prozent (10/21 Würfe).

Quelle: NGZ (Dirk Sitterle)

 

EleNews Bild 160116

16.01.2016   19:30 Uhr
NEW`Elephants Grevenbroich
vs. ART Düsseldorf

 

WBV Pokal Viertelfinale
20.01.2016   20:00 Uhr
NEW`Elephants  Grevenbroich
vs. Schalke 04

In der Runde der letzten 8 kommt es im Rahmen des WBV Pokals am Mittwoch, den 20. Januar um 20.00 Uhr in Grevenbroich zu einem echten Spitzenspiel.

Elephants - Schalke 04

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Ein NGZ-Leser kann im neuen Jahr am Training der Elephants teilnehmen - natürlich im Elephants-Dome.
Wer bei einem Profi-Training dabei sein möchte und sich einen Eindruck von der Leistung unserer "Jungs" machen möchte, schickt eine Mail mit dem Stichwort "Elephants" dem Namen und Rückrufnummer an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Einsendeschluß ist der 3. Januar 2016.

Zum Artikel der NGZ

19.12.2015 - Zum heutigen Heimspiel gegen den SV Hagen-Haspe haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht.  Für unsere treuen Fans bieten wir ALLE Elephants-Fanartikel mit einem Rabatt von 24% an!

Am Samstag Abend pfeifen die Unparteiischen um 19.30 Uhr zum letzten Mal im Jahre 2015 eine Regionalliga Begegnung im Elephants Dome an bevor es für die Akteure in die wohl verdiente Weihnachtspause geht.
Für die Dickhäuter kommt die spielfreie Zeit fast schon zu spät, denn bereits am Mittwoch pfiff man beim Pokalsieg in Dortmund personell aus dem letzten Loch.